Das Psychosoziale Zentrum (PSZ) Greifswald

Die Arbeit des Zentrums findet im Auftrag und im Einvernehmen mit dem Träger, dem Kreisdiakonischen Werk Greifswald e.V. und in Anlehnung an das Leitbild und den Richtlinien des KDWs statt. Sie richtet sich auch nach den Richtlinien des Dachverbandes der Behandlungszentren für Opfer von Menschenrechtsverletzungen und politischer Verfolgung – dem Verein „Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer e.V. (BAfF)."

 

Das Zentrum arbeitet interdisziplinär und interkulturell. Zurzeit setzt sich das Team des Zentrums aus MitarbeiterInnen der Berufsgruppen: Pädagogik/Erziehung, Sozialarbeit, Psychologie/Psychotherapie, Rechtswissenschaft und Zivildienstleistenden zusammen. Das Team wird in seiner Arbeit durch Dolmetscherinnen und Dolmetscher in den Sprachen Albanisch, Arabisch, Dari, Englisch, Persisch, Polnisch, Russisch, Serbisch und Kroatisch unterstützt. Eine weitere Ergänzung erfährt das Team durch Studentinnen und Studenten, als auch durch Freiwillige, die ihr Praktikum bzw. ihren Bundesdienst im Zentrum absolvieren.

 

Regelmäßige Supervision, Intravision, kollegiale Beratung, Evaluation des Konzeptes und eine kritische Auseinandersetzung mit eigenen Arbeitsregeln, sowie diverse Fortbildungen dienen der fachlichen Weiterqualifizierung und dadurch Qualitätssicherung der Arbeit im Zentrum.

 

 

Drei Arbeitssäulen bilden den Kern des Zentrums:

 

  • Sozialberatung
  • Psychologische Betreuung und Therapie
  • Bildungs- und Netzwerkarbeit, Partnerschaften

 

Im Februar 2016 wurde, in der Nähe der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchteten in Greifswald als Untergliederung des Psychosozialen Zentrums, das Begegnungszentrum „Mole“ aufgebaut. Dort treffen sich regelmäßig verschiedene haupt- und ehrenamtliche Gruppen und Einzelpersonen, die sich im interkulturellen Bereich engagieren. Dort werden Deutsch-Kurse für Asylsuchende, Seminare und Workshops zu einem breiten Themenspektrum im Arbeitsbereich „Willkommenskultur“ angeboten. Zudem werden eine Frauen-Plauder-Ecke und weitere Freizeitangebote organisiert. Ein Welt-Café findet drei Mal in der Woche statt. Auch für Kinder gibt es Angebote, insbesondere während der Kurse wird den Familien eine Kinderbetreuung angeboten.